JAV von A bis Z

J wie JA-Versammlung

ABC für JAVen

J wie JA-Versammlung

Um mit den Auszubildenden in den Austausch zu kommen und im Kontakt zu bleiben, solltet ihr regelmäßig Jugend- und Auszubildendenversammlungen (JA-Versammlungen) durchführen. Je nach gesetzlicher Grundlage könnt ihr JA-Versammlungen durchführen (z. B. viermal im Jahr nach § 71 Betriebsverfassungsgesetz) oder ihr seid dazu sogar verpflichtet (z. B. mind. einmal im Jahr nach § 63 Bundespersonalvertretungsgesetz, vgl. Regelungen in Landespersonalvertretungsgesetzen). Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben solltet ihr die JA-Versammlungen immer als Chance sehen, um über eure Arbeit zu informieren und die Auszubildenden aktiv einzubinden.

Nutzt dazu alternative Veranstaltungsformate, geht z. B. mit den Auszubildenden in kleinere Diskussionsgruppen, statt frontal vom Podium herunter zu referieren oder nutzt die Versammlungen für kleinere gemeinsame Aktionen. Denn bei der inhaltlichen Ausgestaltung seid ihr sehr frei: beim praktischen Ablauf genauso wie bei der Themenwahl.

Stimmt den Termin mit dem Betriebs- oder Personalrat ab und stimmt euch mit ver.di als zuständige Gewerkschaft über eine mögliche Teilnahme ab. Ebenso müsst ihr den Arbeitgeber/die Dienststellenleitung unter Mitteilung der Tagesordnung einladen. Diese müssen euch aber auch einen Raum zur Verfügung stellen und den Auszubildenden während ihrer Arbeitszeit die Teilnahme ermöglichen. Evtl. kann es auch sinnvoll sein, mehrere Teilversammlungen zu organisieren, gerade wenn immer ein Teil der Auszubildenden in der Berufsschule ist.

Weitere Anregungen zur Ausgestaltung und Hintergrundinformationen zu den rechtlichen Grundlagen findet ihr bei jav.info http://www.jav.info/jav-arbeitoder sprecht uns einfach an.