Wahlen

Stickeraktion zur Europa-Wahl

Gute Arbeit - Gutes Leben?

Stickeraktion zur Europa-Wahl

Gewerkschaftliche Werte und Rechtspopulismus passen nicht zusammen. ver.di engagiert sich für eine Gesellschaft, „in der Toleranz und gleiche Rechte gelten, unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, vom Alter oder der sexuellen Identität“. Wir stehen für Gerechtigkeit, Vielfalt und internationale Solidarität. Dies alles sind Werte und Überzeugungen, dir wir bei der so genannten "Alternative für Deutschland" nicht erkennen können.

Doch nicht nur das: In einem offenen Brief vom 28. März 2018, gepostet auf der Facebookseite der 'AidA - Alternative Interessenvertretung der Arbeitnehmer' fordert diese Organisation ihre Mitglieder zum Austritt aus der ver.di auf. Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag ruft immer wieder dazu auf, aus ver.di auszutreten. Sie will damit die gewerkschaftliche Selbstorganisation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land schwächen. Wir sagen daher ganz deutlich: Gute Arbeit - Gutes Leben? Der AfD keine Stimme geben!

ver.di Jugend mit klarer Kante!

Rechtspopulismus und Diskriminierung haben in der Gewerkschaft keinen Platz.

Beschluss der 5. Ordentlichen ver.di Bundesjugendkonferenz

"Eine aktive Mitgliedschaft (d.h. das Bekleiden von Mandaten, Bewerben um ein  politisches Mandat, sowie Wahlkampf und/oder öffentliche Unterstützung) in der  ,Alternative für Deutschland' (AfD), ihrer Jugendorganisation ,Junge Alternative'  (JA) oder ihrer sogenannten Gewerkschaften ,Arbeitnehmer in der AfD' (AidA),  Alternative Vereinigung der Arbeitnehmer in der AfD (AVA e.V.) und ,Alternativer
Arbeitnehmerverband Mitteldeutschland' (ALARM) sowie ggf. zukünftig entstehenden  Organisationen und Vereinigungen, die mit der AfD in Verbindung stehen und/oder  anderer Parteien und Organisationen die antigewerkschaftliche Haltungen vertritt, schließt eine Mitgliedschaft bei ver.di im Sinne der ver.di-Satzung gemäß § 6 Abs. 2  aus, weshalb diesen Mitgliedern die ver.di-Mitgliedschaft zu entziehen ist.

Die Satzung ist dahergehend zeitnah und konsequent anzuwenden.  

Die Bezirke und deren Fachbereiche werden aufgerufen, auf Mitglieder, die im oben  beschriebenen Sinn für die AfD auftreten, aktiv zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Dieses Gespräch hat zum Gegenstand, dass die Leitlinien von ver.di mit denen der AFD  nicht vereinbar sind.

Des Weiteren sind ver.di-Mitglieder nicht dazu zu verpflichten, mit Hauptamtlichen  zusammenzuarbeiten, die dieser Partei bzw. diesen Organisationen angehören. Dass  aufgrund der betriebsinternen Strukturen Zuständigkeiten für gewisse Bezirke oder  Fachbereiche bestehen, darf nicht dazu führen, dass Mitglieder gezwungen sind  Ansprechpartner_innen kontaktieren zu müssen, die einer Partei angehören, deren Prinzipien den Grundsätzen von ver.di widersprechen."

Beschluss der 5. Ordentlichen ver.di Bundesjugendkonferenz