Wahlen

Gleichberechtigung

Her mit dem guten Leben!

Gleichberechtigung

Gerade die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist etwas, worüber wir in unserem Alltag häufig stolpern. Schon in der Sprache spiegelt sich diese wieder. Wir wünschen uns eine Sprache, die alle Menschen einbezieht und fordern daher konsequentes gendern. Die Sprache als wichtigstes Mittel der Kommunikation sollte versuchen, die Gleichberechtigung mit voranzutreiben. Gerade bei Berufsbeschreibungen ebenso wie bei der Berufsbezeichnung fordern wir die Verwendung einer gendergerechten Sprache um alle Menschen anzusprechen und einzubeziehen. Die Diskriminierung von Frauen und ihre Unterrepräsentation in Führungspositionen ist trotz der eingeführten Frauenquote weiterhin signifikant. Weder das Geschlecht, noch die sexuelle Identität eines Menschen dürfen maßgebend für die Vergabe von Führungspositionen sein. Hierbei gilt es auch verdeckte Hürden abzubauen und weiter progressiv an der Diskriminierungsfreiheit zu arbeiten sowie in Führungspositionen unterrepräsentierte Gruppen gezielt zu fördern.

Oft ist es Frauen gar nicht möglich, in Vollzeit oder Führungspositionen zu arbeiten, da ihnen der Großteil der Reproduktionsarbeit zufällt. Wir fordern für alle Menschen bessere Chancen aus der Teilzeit in Vollzeit zurück zu wechseln sowie auch adäquate Kinderbetreuung, die an die berufliche Situation angepasst werden kann. 

Die Diskriminierung von sogenannten „Frauenberufen“ durch geringen Lohn gilt es durch eine Aufwertung dieser zu beenden. Für gleiche Arbeit muss gleicher Lohn gezahlt werden. Wir wünschen uns außerdem, dass auch Männer Elternzeit nehmen können, ohne dass es für die Familie zu einer finanziellen Krise kommt. Die Frau ist als vollwertiger Teil der Familie zu sehen, welches auch ein gutes Einkommen braucht.

Die Unterscheidung zwischen Ost- und Westdeutschland ist für die junge Generation nicht mehr so präsent. Auch deswegen ist es nur schwer zu vermitteln, dass bis heute noch keine vollständige Lohnangleichung zwischen Ost und West vorgenommen wurde. Gerade um die Arbeitsplätze vor Ort attraktiv zu machen und dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit Genüge zu tun, ist es hier höchste Zeit für die überfällige Angleichung.

Deutschland ist noch längst nicht barrierefrei. Für Menschen mit Behinderung kann das zu belastenden Einschränkungen führen. Wir fordern, dass die Barrierefreiheit weiter ausgebaut wird. Gleiches gilt für die Förderung von Einstellungen von Menschen mit Behinderung und die Einhaltung der Quote zur Beschäftigung von schwerbehinderten Arbeitnehmer*innen. Unternehmen, die die Quote überdurchschnittlich erfüllen, sollten zusätzliche Förderung erhalten.

Das Jung und Alt Hand in Hand zusammenarbeiten müssen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Leider ist dies in der Praxis oft nicht der Fall. Wir fordern die Förderung junger Menschen und keine Einschränkung durch Altersdiskriminierung.